Im Beitrag des Verbraucherschutzvereins Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e. V., Bonn, werden die unterschiedlichen Verpackungsformen für Mineralwasser aus ökologischen Gesichtspunkten gegenübergestellt. Es fehlt lediglich das nachhaltigste “Mineralwasser”, das eigene Leitungswasser. Im Ökobilanz-Vergleich Mineralwasser versus Leitungswasser ist unter Angabe von zwei Studien beschrieben.

Pressemitteilung Ausgabe Nr. 36/11 07.09.2011:

Einweg versus Mehrweg: Verbraucher durch Vielfalt verunsichert

(aid) – Obwohl in verschiedenen Ökobilanzstudien Mehrwegflaschen besser abschneiden als Einwegflaschen, landen zunehmend Einwegflaschen im Einkaufswagen. Der Marktanteil der Mehrwegflaschen schrumpft seit Jahren und erreichte 2010 nur noch einen Anteil von 34 Prozent am Mineralwasser-Verpackungsmarkt. Preisgünstige Einwegangebote im Discounthandel und fehlendes Wissen der Verbraucher werden als Grund für den Abwärtstrend genannt. Die Mineralbrunnen füllen Ihr Wasser hauptsächlich in vier verschiedenen Systemen ab: PET-Mehrweg, Glas-Mehrweg, PET-Cycle und PET-Einweg. Da Mehrweg- und PET-Cycle-Flaschen jeweils als Pfandflaschen in Mehrwegkästen im Handel sind, kann man die verschiedenen Systeme auf den ersten Blick kaum unterscheiden. In der Ökobilanz besteht jedoch ein großer Unterschied. Wer Wert auf eine umweltfreundliche Verpackung legt, sollte zu Mehrwegflaschen aus der Region greifen. Sie tragen das Mehrwegzeichen oder den Hinweis “Mehrweg”. Im Vergleich zu anderen Getränkeverpackungen weisen Mehrwegsysteme die beste Ökobilanz auf. Ob Glas oder PET ist hierbei unwesentlich. Nur bei längeren Transportwegen schneiden Glasflaschen aufgrund des höheren Gewichts schlechter ab. Mehrwegsysteme nutzen die eingesetzten Rohstoffe effektiv und sparsam: Glasflaschen können bis zu 50-mal wiederbefüllt werden, PET-Flaschen bis zu 25-mal, dann erst werden sie recycelt. PET-Cycle-Flaschen und PET-Einwegflaschen haben hingegen eine kürzere Lebenszeit. Schon nach einmaligem Gebrauch verwerten spezielle Recyclingfirmen die dünnwandigen Flaschen zu Granulat, Rohstoff für neue Flaschen, Textilfasern oder Blumentöpfe. Das PET-Cycle-System garantiert im Vergleich zum PET-Einwegsystem ein sortenreines Recycling in einem geschlossenen Kreislauf. Auch aus pfandfreien PET-Einwegflaschen entsteht Granulat. Dieses ist meist nicht sortenrein, da die Flaschen über das duale System zusammen mit anderen Kunststoffabfällen zu den Recyclingfirmen kommen. Aus dem Rohstoff werden – meist in Asien – unter anderem Textilfasern hergestellt. Fazit: Glas- und PET-Mehrwegflaschen aus der Region weisen die beste Ökobilanz auf. Beide Materialien haben Vor- und Nachteile. Glas ist zwar schwerer, geht aber keine Wechselwirkungen mit dem Inhalt ein. So hält sich Mineralwasser zwei Jahre lang ohne Qualitätseinbußen in Glasflaschen und damit doppelt so lange wie in PET-Flaschen. PET ist wesentlich leichter und bruchfester als Glas. Bei einer Lagerung in der Sonne können sich jedoch Stoffe aus dem Material lösen. Dadurch kann es zu Geschmacksbeeinträchtigungen kommen. Bleibt ein Blick in die Zukunft: In wenigen Jahren könnten Bio-Mehrweg-Kunststoffflaschen aus nachwachsenden Rohstoffen mit den heutigen Mehrwegsystemen konkurrieren. Wer dann Sieger der Ökobilanzen wird, bleibt abzuwarten.

Ende der Pressemitteilung Quelle:  aid infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e. V., http://www.aid.de

Ob nun Mineralwasser aus dem Getränkemarkt überhaupt ökologisch ist, bleibt in Anbetracht der sehr guten Trinkwasserqualität in Deutschland, Österreich und der Schweiz  als Frage offen. Warum und wie Sie Leitungswasser bedenkelos trinken können erläutern wir Ihnen gerne Tel: 089 538865991 oder E-Mail an Michael.Spitzenberger@urquellwasser.eu. Ihr Leitungswasser können Sie in die schöne Wasserkaraffe von Masaru Emoto füllen oder zum Mitnehmen in eine klassische Bügelflasche aus Glas mit der Aufschrift “WASSER”.